Ein Leben für den Ju-Jutsu-Sport: Roland Köhler mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Hohe Auszeichnung für Roland Köhler vom Ju-Jutsu Verband Bayern. Für sein außergewöhnliches Engagement im Ju-Jutsu-Sport wurde der Würzburger jetzt mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung in der Würzburger Residenz erfolgte in Anerkennung seiner jahrzehntelangen ehrenamtlichen Tätigkeit auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene.
Roland Köhler, der seit seiner Kindheit in Würzburger Stadtteil Oberdürrbach lebt, gründete 1987 die Ju-Jutsu-Abteilung des SV Oberdürrbach. Der dreimalige Bayerischer Meister, Süddeutsche Meister 1987 und dreimaliger Deutscher Mannschaftsmeister ist seither als Trainer und in verschiedenen Ehrenämtern aktiv und betreut derzeit rund 90 Kinder und Erwachsene. Die Nachwuchsförderung trägt deutlich seine Handschrift. Unter seiner Leitung wurde der SV Oberdürrbach bereits zweimal mit dem „Grünen Band“ des Deutschen Olympischen Sportbunds für vorbildliche Talentförderung ausgezeichnet.
Ein Mentor und Vorbild für den Sport
Das Engagement Köhlers geht weit über das reine Sporttraining hinaus: Er ist für seine Schützlinge ein wichtiger Ansprechpartner in allen Lebenslagen, unterstützt sie bei persönlichen Problemen. Neben seinem Einsatz für die Förderung junger Talente setzt er sich in besonderer Weise auch für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ein. „Roland Köhler ist ein Vorbild für alle, die sich ehrenamtlich engagieren, und steht für die Werte des Sports wie Fairness, Respekt und Toleranz“, würdigt Eva Straub, Präsidentin des Ju-Jutsu Verbands Bayern und stellvertretende Vorsitzende von TEAM Sport-Bayern das Wirken Köhlers als Trainer, Mentor und Funktionär im SV Oberdürrbach sowie in den Ju-Jutsu Dachverbänden.
Erfolgreicher Funktionär im Dienste des Sports
Auf Verbandsebene hat Köhler im Laufe seiner Sportkarriere zahlreiche Ämter bekleidet und maßgeblich zur Entwicklung des Ju-Jutsu-Sports in Bayern und Deutschland beigetragen. Als Landestrainer, Vizepräsident, Sportdirektor, Teamchef der Ju-Jutsu-Nationalmannschaft und schließlich als Präsident des Deutschen Ju-Jutsu-Verbands hat er zahlreiche Erfolge gefeiert und den Sport auf ein neues Niveau gehoben.
„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Sie ist für mich eine große Ehre, aber auch eine Verpflichtung, mich weiterhin für den Sport und die Gemeinschaft einzusetzen“, so Köhler über die Verleihung.
Ehrenamt, das Generation von Sportlerinnen und Sportlern prägt
Die JJVB-Präsidentin Eva Straub und TSB Stellv. Vorsitzende gratulierte Köhler zur höchsten Anerkennung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl verleiht: „Roland Köhler zeigt, wie viel Einfluss ehrenamtliches Engagement im Sport haben kann – von der lokalen Vereinsarbeit bis zur internationalen Ebene. Seine Arbeit als Trainer, Funktionär und Mentor hat Generationen von Sportlerinnen und Sportlern geprägt. Die Ehrung mit dem Bundesverdienstkreuz ist nicht nur eine persönliche Auszeichnung, sondern auch ein Appell, den Wert des Ehrenamts im Sport stärker anzuerkennen und zu unterstützen.“
Text: Patrick Wendt (Deutscher Ju-Jutsu Verband), TSB, Ju-Jutsu Verband Bayern, Bilder Verleihung: Patrick Wendt